
"Der Untergang des Hauses Usher", seltener auch "Der Fall des Hauses Usher" oder "Der Fall des Hauses Ascher" ( "The Fall of the House of Usher"), ist eine Kurzgeschichte des amerikanischen Autors Edgar Allan Poe, die 1839 in Burton's Gentleman's Magazine und 1840 überarbeitet in der Sammlung "Tales of the Grotesque and Arabesque" erschien. Eine deutsche Übersetzung der Geschichte von Hedda Eulenberg wurde erstmals 1901 veröffentlicht. 1960 wurde der Text von Christel und Helmut Wiemken neu ins Deutsche übertragen; 1966 folgte eine weitere Übersetzung von Arno Schmidt. Aufgewühlt durch den dringlichen Brief des Jugendfreundes Roderick Usher reitet der namenlose Ich-Erzähler zu dessen Anwesen, dem Hause Usher, das durch seine gespenstische Umgebung, insbesondere den Pfuhl, aus dem es sich erhebt, sowie durch einen Riss, der sich durch das Gemäuer zieht, einen beunruhigenden und schreckenerregenden Eindruck erweckt. Es wird außerdem von dem See erzählt, an dem das Haus Usher liegt. Dämonische Gestalten sollen herauftreten und denjenigen holen, der zu lange auf den See starrt.