
Spiele der Macht und Leidenschaft in Rom: Nach dem Tode Leo X. wird ein asketischer Flame zum Nachfolger. Die freizügige, lebenslustige römische Gesellschaft stürzt ins Chaos. Dieser historische Roman hat Malerba in Deutschland bekannt gemacht. Nach langer Regierungszeit voll Luxus und Korruption stirbt der Medici-Papst Leo X., der große Gegner Luthers. In Rom wählen die zerstrittenen Kardinäle ratlos einen Abwesenden zum neuen Papst, einen Flamen und mickrigen Asketen. Diese unerhörte Wahl führt zu Aufregung und zu Aufruhr: Die korrupte Bürokratie zittert, die Fetten fallen vor Schreck vom Fleisch, Huren und Künstler bangen um Kundschaft, Bestochene um Bestechungen, das Volk tobt über den Ausländer. Die Kardinäle müssen sich in acht nehmen, verrammeln sich in ihren Palästen und versuchen, ihre gewohnten Intrigensuppen auf häuslicher Flamme zu kochen: Wie komme ich zu frischem Geld, neuen Frauen, noch mehr Pfründen?
Author

Co-founder of the Gruppo 63. Luigi Malerba (born Luigi Bonardi; November 11, 1927 – May 8, 2008) was an Italian author who wrote short stories (often written with Tonino Guerra), historical novels, and screenplays, and who co-founded the Gruppo 63, based on Marxism and Structuralism. Umberto Eco said that Malerba was defined post-modern, but that's not all true, because he is maliciously ironic, unpredictable, and ambiguous. He was one of the most important exponents of the Italian literary moviment called Neoavanguardia, along with Balestrini, Sanguineti, and Manganelli. He was the first writer to win the Prix Médicis étranger in 1970. He also won the Brancati Prize in 1979, the Grinzane Cavour Prize in 1989 (with Stefano Jacomuzzi and Raffaele La Capria), the Viareggio Prize and the Feronia Prize in 1992.