
Zwei Brüder, eine Frau und Geheimnisse, an denen eine Familie zerbricht. Tragische Ereignisse haben die Brüder Dean und Ben vor Jahren entzweit. Während Dean als Musiker rastlos durch die Welt tourt und sich mit Alkohol und Frauen ablenkt, bastelt Ben zu Hause in Berlin an seiner Karriere als Anwalt. Von seiner Schuld gequält, zieht es Dean schließlich zurück in die Hauptstadt. Doch willkommen ist er nicht. Da trifft er auf Isabell, die plötzlich Gefühle in ihm weckt, welche er nie zuvor gekannt hat. Diese Begegnung droht jedoch, alles endgültig zu zerstören. Denn Isabell ist Bens Frau. Ein spannender und zugleich berührender Liebesroman, weder kitschig noch oberflächlich, sondern einfühlsam und tiefgründig. (Lesermeinung) Dich schicksalhafte Begegnungenromantische Verführungenschmerzhafte Gefühle undtragische Ereignisse Drei Arten Schuld - Zitat aus dem »Es gibt drei Arten von Schuld und alle drei habe ich Die Schuld aus der Vergangenheit, die mich wieder nach Berlin getrieben hat. Die Schuld der Gegenwart, die mich nicht mehr loslässt. Und die Schuld, die ich mit in meine Zukunft nehme, die Schuld gegenüber mir selbst.« - Dean- Er lachte und blieb stehen, so dass sie beinahe gegen ihn geprallt wäre. Er fing sie auf und sie schaute ihn an. Ihr Blick war scheu und auf einmal verstummte sein Lachen und er schaute ihr in die Augen. In ihr prickelte es. Sie musste schlucken, weil ihr Hals mit einem Mal wie zugeschnürt war. Sie stand ihm gegenüber mit bebender Brust und konnte nicht anders, als einen Schritt auf ihn zuzumachen. Er griff nach ihrer Hand und streichelte über ihre Fingerknöchel. »Was machst du nur mit mir?«, fragte er sie und sein Atem ging stoßweise. »Ich habe keine Ahnung«, flüsterte sie. »Das dürfen wir nicht, Izzi.« Sie zuckte zusammen. Für einen kurzen Moment hatte er wie Ben geklungen. Aber Ben war nicht da. Vor ihr stand Dean. Seine Finger strichen weiter über ihre Hand und Isabell nickte. »Nein, das dürfen wir nicht«, stimmte sie ihm zu. »Halt mich auf!«, forderte er sie nun auf und trat dennoch einen Schritt auf sie zu. Isabell rührte sich nicht. Langsam beugte er sich zu ihr herunter und näherte sich ihrem Mund mit seinem Kopf und schließlich legte er seine Lippen ganz vorsichtig auf die ihren. Isabells Herz begann erneut wie wild zu klopfen, ihr Verstand setzte aus und ihre Hände wurden kalt. Er hielt sie fest und die zärtliche Berührung seiner Lippen wollte nicht enden. Isabell hatte noch nie einen so sinnlichen Kuss bekommen. Ohne Zunge, ohne das Aufeinanderpressen der Lippen, einfach ein Hauch, ein Streicheln, nur mit den Lippen. Und genauso schnell, wie dieser Kuss gekommen war, war er auch schon wieder vorbei. Dean zog sich zurück und räusperte sich. »Tut mir leid«, stammelte er und vergrub die Hände in den Hosentaschen. Isabell schüttelte mit dem Kopf. »Ist schon okay«, sagte sie und trat dann neben ihn. Gemeinsam setzten sie ihren Weg in Richtung Spree fort und sprachen dabei kein einziges Wort. Eine Dilogie - aufeinander Teil 1: Drei Arten Wenn Liebe geht Teil 2: Drei Arten Wenn Hoffnung lebt