The Wise Man's Fear
2011
Patrick Rothfuss
„Es gibt drei Dinge, die alle weisen Männer fürchten: das Meer im Sturm, eine Nacht ohne Mond und den Zorn eines sanften Mannes.“
Mein Name ist Kvothe.
Ich habe Prinzessinnen aus den Händen schlafender Hügelgrabkönige zurückgestohlen. Ich habe die Stadt Trebon niedergebrannt. Ich habe die Nacht mit Felurian verbracht und sie sowohl bei Verstand als auch bei Leben verlassen. Ich wurde in jüngerem Alter von der Universität verwiesen, als die meisten Menschen überhaupt zugelassen werden. Ich beschreite im Mondlicht Pfade, über die andere sich bei Tag nicht zu sprechen trauen. Ich habe mit Göttern gesprochen, Frauen geliebt und Lieder geschrieben, die Spielleute zum Weinen bringen.
Vielleicht hast du von mir gehört.
So beginnt die Geschichte eines Helden, erzählt aus seiner eigenen Sicht – eine in der Fantasy-Literatur beispiellose Geschichte. In Die Furcht des Weisen zwingt eine sich verschärfende Rivalität mit einem mächtigen Angehörigen des Adels Kvothe dazu, die Universität zu verlassen und sein Glück in der Fremde zu suchen. Mittellos und allein umherirrend, reist er nach Vintas, wo er schnell in die Politik der höfischen Gesellschaft verstrickt wird. Während er versucht, sich die Gunst eines mächtigen Adligen zu sichern, deckt Kvothe einen Mordanschlag auf, gerät mit einem rivalisierenden Arkanisten in Konflikt und führt eine Gruppe Söldner in die Wildnis, um das Rätsel zu lösen, wer – oder was – Reisenden auf der Königsstraße auflauert.
Währenddessen sucht Kvothe nach Antworten und versucht, die Wahrheit über die geheimnisvollen Amyr, die Chandrian und den Tod seiner Eltern aufzudecken. Unterwegs wird Kvothe von den legendären Adem-Söldnern auf die Probe gestellt, gezwungen, die Ehre der Edema Ruh wiederherzustellen, und reist in das Reich der Fae. Dort begegnet er Felurian, der Feenfrau, der kein Mann widerstehen kann und die bislang kein Mann überlebt hat … bis auf Kvothe.
In Die Furcht des Weisen macht Kvothe seine ersten Schritte auf dem Weg des Helden und lernt, wie schwer das Leben sein kann, wenn ein Mann schon zu Lebzeiten zur Legende wird.