Danny Wilson ist ein Rebell. Ein Bad Boy, der sich an keine Regel hält. Draufgängerisch, selbstsicher und verboten sexy. Doch gegen solche Aufreißer bin ich absolut immun. Das habe ich zumindest geglaubt. Bis ich ihm ein Angebot unterbreite, das er einfach nicht abschlagen kann. Ich habe nur eines nicht bedacht. Dass hinter der selbstbewussten, unbekümmerten Maske ein ganz anderer Danny steckt. Einer, der in seiner eigenen Stille lebt und verzweifelt gegen die inneren Dämonen kämpft. Allein. Und kurz davor steht, sich selbst zu zerstören. Als ich das begreife, bin ich längst verloren. Ich kann ihn nicht aufgeben. Nur wie soll ich jemanden retten, der gar nicht gerettet werden will und stattdessen lieber den Sternen folgen möchte?Achtung! Buch behandelt sensible Themen, die die eine oder andere Person triggern könnten. Nähere Infos dazu auf meiner Homepage, siehe Adresse in meinem Autorenprofil.»Findest du wirklich, dass dein Treffpunkt gut gewählt ist?«, fragt er und dreht sich zu mir um.»Wegen meinen Eltern?« Ich winke ab. »Sie sind mit Freunden zum Essen verabredet und kommen bestimmt nicht vor Mitternacht zurück.«»Werden wir denn dann schon fertig sein?«, fragt er mit tiefer Stimme und wechselt damit schlagartig in den Flirtmodus.»Kommt drauf an.« Mein Puls wird wieder schneller.Er macht einen Schritt auf mich zu und fixiert mich mit seinen Augen. »Worauf?«»Wie gut du bist.«»Hm, oder wie gut du bist.« Seine Nähe macht mich schon jetzt fix und fertig.»Und wie fangen wir nun an?«»Am besten am Anfang.« Er überbrückt den letzten Abstand zwischen uns und hüllt mich mit seinem Duft ein – eine Mischung aus Sandelholz und irgendwas dezent Würzigem. Langsam hebt er seine Hand, hakt einen Finger in meinen Gürtel, den ich locker um meine Taille geknotet habe, und zieht mich mit einem sanften Ruck zu sich. Wie von selbst lege ich meine Hände auf seine Brust und komme ihm mit meinen Lippen entgegen. »Mila?«»Ja?«»Kein Küssen.« Ich verharre in meiner Bewegung. »Kein Küssen?«, wiederhole ich enttäuscht.»Ich küsse nie.«»Wieso nicht?«»Küssen und One-Night-Stand passen für mich nicht zusammen. Das eine hat mit Gefühlen zu tun, das andere ist purer Sex.«»Klingt ein bisschen wie aus Pretty Woman.«Er verzieht den Mund. »Sorry, aber so’n Romantikzeug schau ich mir nicht an.«»Immerhin sagt dir der Film etwas.«»Ich komme ja auch nicht vom Mond.«»Also kein Küssen.« Mit dem Finger ziehe ich den V-Ausschnitt seines Shirts nach. »Hm, ist wahrscheinlich auch ratsam, wenn du nie küsst, wirst du bestimmt auch nicht gut darin sein.«»Falls das ein Köder sein sollte, muss ich dich leider enttäuschen. Das funktioniert bei mir nicht. Ich brauche dir nichts zu beweisen. Glaub von mir aus, was du willst.«»Jetzt bin ich neugierig, wie du es schaffen wirst, mich ohne zu küssen dorthin zu bringen, wo ich gerne sein möchte«, hauche ich.Er hebt einen Mundwinkel an, doch seine Augen bleiben ganz ernst. »Keine Sorge. Das krieg ich schon hin.«Die Geschichte von Mila und Danny ist in sich abgeschlossen.