Dieses historische Buch kann zahlreiche Tippfehler und fehlende Textpassagen aufweisen. Kaufer konnen in der Regel eine kostenlose eingescannte Kopie des originalen Buches vom Verleger herunterladen (ohne Tippfehler). Ohne Indizes. Nicht dargestellt. 1789 edition. Auszug: ...je mehr Tadel sie sich durch diese Heyrath zugezogen hatte, bat sehr reihende Landhauser und eine gross Summe Geldes erhalten. Man hielt es fur unan. standig, dass ine Frau von vornehmer Geburth, von tugendhaftem Charakter, im abnehmenden Alter, die lange Zeit Wittwe, und ehemals Mut ter gewesen war, inen reichen Alten heyrathete, der so kranklich und elend war, dass er einer Frau, die er in seinen jungen und gefunden Tagen geNom men, eckelhaft hatte seyn konnen. Denn an allen Gliedern gekrummt und gelahmt, genoss er so Mo, ssen Reichthum nur mit den Augen, und nicht ein mal in seinem Bette tonnte er sich ohne anderer Hulfe ruhren. Ia sogar seine Zahne (es ist ecket haft und jammerlich zu sagen) musste er von an dern reinigen und reiben lassen. Man hat ihn oft sagen horen, wenn er ub den schmahlichen Zuband stand seiner Gebrechlichkeit klagte, dass er taglich die Finger seiner Sklaven lecken musse. Doch leb er fort, und wunschte, zu leben, durch seine Frau am meisten unterstutzt/ die durch Standhaftigkeit den anfanglichen Tadel ihrer Ehe in Ruhm verwan delt hatte. Nun weisst Du alle Neuigkeiten von Rom. Die Gemalde des Tnllns sind zu verkaufen; man war tet nur auf die Auction. Denn er war so reich an dergleichen Seltenheiten, dass er die grossten Gar, ten an eben dem Tage, da er sie gekauft hatte, mit einer Menge der altesten Statuen ausschmuckte. Ein solcher Vorrath der schonsten Kunstwerke lag in den Scheunen ungeachtet. Wenn Du etwas