
In dem Viertel, durch das wir gerade rasten, waren die Häuser alt, schmal und schief. Sie erinnerten mich an faule Zähne in einem viel zu kleinen Kiefer. Die Straßen waren krumm, vor den Häusern lagen leere Dosen und zerrissene Plastiktüten. Kleine Kinder spielten barfuß im Dreck, obwohl es dafür noch ziemlich kalt war. Ich rüttelte an Ksüs Schulter. „Wer sind diese Kinder? Freaks?“ „Was spielt das für eine Rolle?“ „Aber sie müssen doch irgendwas sein, wenn sie hier unter solchen Umständen leben!“ Ksü drehte den Kopf und überfuhr beinahe einen riesigen zotteligen Hund, der mitten auf der Straße lag. „Das sind Menschen, Juli. Menschen.“