
Johann Wolfgang von Goethe geadelt 1782, war ein deutscher Dichter. Er forschte und publizierte außerdem auf verschiedenen naturwissenschaftlichen Gebieten. Ab 1776 bekleidete er am Hof von Weimar unterschiedliche politische und administrative Ämter. Goethes literarische Produktion umfasst Gedichte, Dramen, erzählende Werke (in Vers und Prosa), autobiografische, ästhetische, kunst- und literaturtheoretische sowie naturwissenschaftliche Schriften. Auch sein umfangreicher Briefwechsel ist von großer literarischer Bedeutung. Goethe war ein Vorreiter und der wichtigste Vertreter des Sturm und Drang. Sein Roman Die Leiden des jungen Werthers machte ihn 1774 in ganz Europa berühmt. Später wandte er sich inhaltlich und formal den Idealen der Antike zu und wurde ab den 1790er Jahren, gemeinsam mit Friedrich Schiller und im Austausch mit diesem, zum wichtigsten Vertreter der Weimarer Klassik. Im Alter galt Goethe auch im Ausland als Repräsentant des geistigen Deutschland. DRAMEN: Die Laune des Verliebten Die Mitschuldigen Götz von Berlichingen Ein Fastnachtsspiel vom Pater Brey Das Jahrmarktsfest zu Plundersweilern Hanswursts Hochzeit Satyros Götter, Helden und Wieland Clavigo Egmont Erwin und Elmire Claudine von Villa Bella Die Geschwister Stella Der Triumph der Empfindsamkeit Proserpina Iphigenie auf Tauris Torquato Tasso Faust Fragment Der Groß-Cophta Der Bürgergeneral Die Aufgeregten Des Epimenides Erwachen Faust: Erster Teil Mahomet der Prophet Die natürliche Tochter Pandora Faust: Zweiter Teil Prometheus ROMANE: Die Leiden des jungen Werther Wilhelm Meisters Theatralische Sendung Wilhelm Meisters Lehrjahre Wilhelm Meisters Wanderjahre Die Wahlverwandtschaften ERZÄHLUNGEN: Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten Novelle Briefe aus der Schweiz VERSEPEN: Reineke Fuchs Hermann und Dorothea EPIGRAMME: Venezianische Epigramme Xenien GEDICHTSAMMLUNGEN: Römische Elegien West-Östlicher Divan LYRIK: Chronologisches Register Alphabetisches Register